Die Küstengletscher in Grönland, Chile, Alaska und der Antarktis enden auf spektakuläre Weise im Meer: Sie "kalben".
Wenn ein Gletscher auf das Meer zufließt, schleift er über unebenes Gelände. Dadurch bilden sich Risse und später Gletscherspalten. Beim Erreichen des Ufers bricht der Gletscher an diesen Stellen.
Falls er am Meer noch intakt ist, bricht er nicht sofort ab, sondern wird von den Wellen ausgehöhlt, bis der obere Teil seinen Halt verliert und ins Meer stürzt. Auf diese Weise entstehen Eisberge.
In der Antarktis und bei Grönland haben diese Eisberge oft die Größe von Wolkenkratzern.