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Loch in der Ozonschicht

Die Kühlmittel, die man in den ersten Kühlschränken verwendete, waren giftige Gase wie Ammoniak, Schwefeldioxid und Methylchlorid.

Wenn das Kühlsystem ein Loch bekam, waren oftmals tödliche Vergiftungen die Folge.

Ab 1930 verwendete man dann ein neu entwickeltes Kühlmittel, Freon.

Das funktionierte sehr gut und wurde in enormen Mengen in fast allen Kühlschränken und Klimaanlagen eingesetzt.

Freon erwies sich zudem als ein gutes Treibmittel in Spraydosen und als Lösungsmittel.

 


Das Video zeigt das drastische Sinken der Ozonkonzentration in der Atmosphäre über der Antarktis, seit 1979 - die Entstehung des so genannten "Ozonlochs".

 


Mitte der 70er bekam man den Verdacht, dass Freon die Erdatmosphäre beschädigen könnte. 1985 entdeckte man dann ein sehr großes Loch in der so genannten "Ozonschicht", die die Erde vor Strahlungen beschützt.

Bei einer FN Konferenz in Montreal 1987 entwickelte man einen Plan zum Abbau der Benutzung von Freon.

In den Industrieländern ist es heute verboten Freon in Kühlschränken zu verwenden, man hat dafür andere umweltfreundlichere Kühlmittel gefunden. In den Ländern der dritten Welt ist Freon noch nicht verboten worden und deshalb gelangen leider immer noch große Mengen davon in die Atmosphäre.

Schon gewusst

Freon wurde 1929 von dem amerikanischen Ingenieur Thomas Midgley entwickelt. Davor hatte Midgley eine andere wesentliche Erfindung gemacht: Er kam auf die Idee dem Benzin Blei beizusetzen, um nervende Klopfgeräusche des Automotors zu entfernen.

Schon damals wusste man, dass Blei äußerst schädlich für den Körper ist, doch die Benzinkonzerne leugneten dies und verdrehten sogar die Informationen.

Thomas Midgley litt selbst unter einer Bleivergiftung, was er jedoch geheim hielt.

 


Online set dem: 19.06.2007
Letzter Update: 15.12.2008
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