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Lernen in der Zukunft

Ganz schön schlau auf natürliche Weise


Bei Danfoss Universe arbeiten wir mit einer Reihe führender Forscher aus Pädagogik und Vermittlung zusammen.
Howard Gardner, Svein Sjöberg und Hans Henrik Knoop sind einige der markanten Personen mit denen wir uns beraten, wenn wir neue Ausstellungen, Aktivitäten oder Unterrichtsverläufe planen.
Mit dieser Zusammenarbeit und unserem geschichtlichen Hintergrund wurde die Danfoss Universe Philosophie geschaffen.

Eine Philosophie, die widerspiegelt, wie wir finden, dass Menschen am besten lernen.

Die Installationen im Park sind alle praktische Beispiele unserer Lernphilosophie

Die Installationen laden zu spielerisch spaßigen aber lehrreichen Erlebnissen ein, bei denen sowohl Körper als auch Geist als Einheit gebraucht werden.


Spielen und Lernen
Spielen und lernen hängen fest zusammen. Spielen kann sehr zielgerichtet und ernstzunehmend sein. Die witzigsten Spiele sind nämlich genau die, bei denen man so sehr herausgefordert wird, dass es nicht zu einfach oder langweilig werden kann – aber auch nicht so schwer, dass es kein Vergnügen mehr ist.
Lernen darf gerne Spaß machen und überraschend und spannend sein. Faszination und Neugierde machen Lust auf mehr Wissen.


Die Digitale Technologie gibt uns neue Möglichkeiten zu lernen
Es gibt viele große Möglichkeiten das Lernen durch digitale Technologien zu unterstützen. Nicht notwendigerweise nur durch alte PCs sondern viel mehr mit Handys, Digitalkameras, Internetseiten, MP3Player, und die unzähligen anderen Bereiche die in Windeseile Computer eingebaut bekommen und damit auch die Fähigkeit übers Internet zu kommunizieren.


Lernen kann man überall
Lernen findet nicht nur im von der Schule festgelegten Rahmen statt. Wir lernen auch durch die Medien, durch Museen und Erlebnisparks, durch die Natur und durch die Arbeit. Wir brauchen also auch Unterrichtseinheiten, die bewusst ein Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Situationen schafft.


Lernen auf der Grundlage des Alltags
Eine gute Erklärung sollte in der Lage sein, eine Brücke zwischen den Gegenständen und Erfahrungen des Alltags und dem Verständnis der Systeme, die dahinter liegen zu bauen.
Ein konkretes Bedürfnis nach Wissen, das einen weiter bringen kann, motiviert auch zum lernen. Es ist interessanter etwas zu lernen, dass man auch im Alltag brauchen kann - oder etwas, das einem dabei hilft, sich eine Meinung über das eigene Dasein zu bilden.
Durch Erzählungen, Spiel, auf der Grundlage verschiedener Alltagssituationen oder durch den eigenen Körper kann man einen deutlichen, übergeordneten Zusammenhang schaffen und ein emotionales Engagement für das, was gelernt werden soll. .
So werden Informationen zu Wissen und Verständnis.

Lernen durch den ganzen Körper
Die Lernumgebung der Zukunft ist interaktiv; durch Computerprogramme, Simulationen oder physische Montagen und Versuche kann man lernen in dem man ausprobiert, forscht, experimentiert oder konstruiert – auch gerne auf eine Art und Weise, die nicht nur den Kopf anstrengt sondern auch den Rest des Körpers in Fahrt bringt.

Lernen durch Gespräche
Das Gespräch – mit Lehrern, Experten, Freunden – ist wichtig in vielerlei Hinsicht. Durch Fragen, Antworten, Spekulationen, Präsentationen, Lob und Kritik festigt sich das Wissen und man hat eine Grundlage von der aus man weiter lernen kann.

Wir sollten viele verschieden Lernstile unterstützen
Wir sollten viele verschiedene Lernstile unterstützen. Manche lernen am besten durch Worte, andere am besten durch Bilder oder durch die Arbeit mit Dingen in der Praxis mit den Händen. Es ist nicht effektiv nur durch Bücher zu lernen - durch praktische Erfahrungen wird ein ganz anderes Verständnis vermittelt; durch die konkrete Handhabung und die direkte Erfahrung mit der Welt der Natur und der Welt der Technik werden abstrakte Begriffe zu konkreten, verständlichen und spannenden Erlebnissen.
Menschen haben verschiedene Arten von Intelligenz – Professor Howard Gardner zum Beispiel hat unsere Fähigkeiten in logisch-mathematische, sprachliche, körperliche, musikalisch bildliche, soziale und persönliche Intelligenzen aufgeteilt. Je mehr wir von diesen verschiedenen Intelligenzen in das Lernen mit einbeziehen können, desto besser sichern wir Verständnis und Engagement.

Wir müssen lernen, unser Wissen für neue Zusammenhänge zu nutzen
Wir haben immer mehr das Bedürfnis nach mehr als nur Faktenwissen. Die Arbeit der Zukunft wird keine Routinearbeit sein. Stattdessen stehen die Aufgaben und das, was wir für diese Aufgaben können müssen unter stetiger und rasanter Veränderung. Mehr und mehr Jobs erfordern einen hohen Grad an selbständigem Denken um dauernd wechselnde Probleme zu lösen. Gleichzeitig soll man als Bürger der Demokratie den Überblick über komplexere Problemstellungen behalten und in einer Gemeinschaft handeln. Das Lernen der Zukunft soll deswegen ein tieferes und generelleres Verständnis der Welt verschaffen, das dafür sorgt, dass man seine gesammelten Erfahrungen und sein Wissen zu neuen Zusammenhängen kombiniert.

Online set dem: 08.07.2009
Letzter Update: 13.07.2009
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